Der Charity-Shop ist vom Netz, das Büro aufgegeben, die Ware wieder bei den Produktpartnern und diverse Verträge gekündigt. Glücklicherweise haben wir keine ausstehenden Verbindlichkeiten oder sogar Schulden.
Die juristische Auseinandersetzung mit CARE hätte für uns definitiv schlimmer ausgehen können. Ob wir die Klügeren waren, die nachgegeben haben oder die Schwächeren, die aufgegeben mussten, bleibt dem Betrachter überlassen. Auf jeden Fall wissen wir nun, dass das Sprichwort "eine Krähe hackt der Anderen kein Auge aus" bei uns nicht zum tragen kam.
Die Aufgabe des Charity Shopping Portals ging auf jeden Fall wesentlich schneller als der Aufbau. Man mag es gar nicht sagen, aber von der ersten Idee bis hin zur Aufgabe sind Jahre vergangen. Unsere Arbeit, Zeit und unsere Gelder, die Pro-bono Unterstützung von vielen Helfern, all` das war trotzdem nicht umsonst. Denn es geht für uns mit viel Elan, Erfahrung und Erkenntnis weiter. Der Glaube an die Verbindung wirtschaftlicher Prinzipien mit karitativen Zwecken treibt uns weiter voran.
Im angelsächsischen Raum, werden derartige Sozial-Unternehmungen sehr geschätzt und gefördert. Auch die Industrie, der Handel und die Medien sehen derartige Vorhaben als sinnhaft und wirtschaftlich erfolgsversprechend an. Der Discovery Channel erkaufte sich bspw. im August 2007 für mehrerer Millionen USD die Mehrheitsbeteiligung an www.treehugger.com. Diverse Blogs berichteten.
Auch in unserem Land ändert sich langsam die Haltung und Einstellung. Portale, wie bspw. www.utopia.de oder www.ivyworld.de, tragen soziale und ökologische Themen in die Masse. Das ist ein zaghafter Anfang, aber wo sollen innovative Impulse und vor allem dringend benötigte Geldmittel für soziale Belange herkommen? Wohl kaum aus dem leeren Staatssäckel.
Dennoch, bis dato läuft es anders. Man verdient Geld auf traditionelle Art und Weise, wird vermögend, gründet eine Stiftung oder keine, spendet, wird zum Wohltäter und
erlangt so seinen Seelenfrieden.
Dann gibt es noch den schönen Marketing Begriff: "Cause Related Marketing". Als Unternehmen will man sein Image aufpolieren und spendet für das Gemeinwohl und den guten Zweck. Natürlich gezielt medien- und werbetauglich. Und natürlich muss die Gabe zur Unternehmensphilosophie oder dem Markenimage passen.
Am Ende des Tages werden wirtschaftliche oder Eigeninteressen verfolgt. Aber warum nicht? Was spricht dagegen, wenn die öffentliche Hand in Deutschland nicht mehr in der Lage ist soziale oder ökologische Sicherungssysteme zu erhalten?
Sicher, man kann nur die Gefahren sehen – wenn man unbedingt will. Wir sehen darin aber vor allem jede Menge Chancen!
aidcraft (Lebenslauf)Neuester Beitrag: 180 Grad Wendung
Trotz des anfänglichen Erfolges unserer Charity Shopping Plattform und des Ansatzes wirtschaftliche Prinzipien mit karitativen Zwecken zu verbinden, werden wir von weiteren...
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ACHTUNG!:
Das Charity Shopping-Portal musste am 29.02.2008 aus rechtlichen Gründen vom Netz genommen werden.
Trotz des anfänglichen Erfolges...Mehr| Anschrift | Zabelweg 11 |
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